Sonntag, 19.04.2026: Landesliga Mittelbaden 24. Spieltag - 320092190
     

    FC Nöttingen II - SG Stupferich 3:3 (2:0)

     

    Aufstellung SG
    45. Bleich 2. Yasa 7. Gondorf, M. 10. Demiral 13. Streuff 14. Krämer, D. 15. Weber, S. 17. Kolak 18. Franke 20. Weiß 21. Scholz
    8. Gondorf, R. (für Nr. 10 / 82. Min.) 16. Klump (für Nr. 20 / 65. Min.) 22. Baltrock (für Nr. 2 / 73. Min.) 23. Pfeiffer (für Nr. 21 / 46. Min.) 32. Karle (für Nr. 17 / 46. Min.) ETW Tomic

    Schiedsrichter: Schell, Philipp
    Assistenten: Hornung, Maximilian + Cremers, Timon

    1:0 (22. Min.) Gärtner
    2:0 (42. Min.) Hoffmann (Elfmeter)
    2:1 (54. Min.) Weber
    2:2 (67. Min.) Klump
    2:3 (87. Min.) Streuff
    3:3 (90. + 1 Min.) Dörflinger

    SG verschläft die erste Halbzeit

    Während die SG Stupferich am vergangenen Wochenende ihre Probleme im zweiten Abschnitt hatte, war es beim Auftritt in Nöttingen gerade umgekehrt: nach einer bodenlos schwachen ersten Halbzeit, drehten die Gäste nach der Pause das Spiel, mußten allerdings in der Nachspielzeit noch den Ausgleich hinnehmen.


    Gleich der erste Angriff der Gastgeber brachte Gefahr für das SG-Tor. Henning Schreiber hatte den Ball zurückgelegt, und Jermaine Quartin zielte nur knapp über die Latte. Auf der anderen Seite konnte der Nöttingen Schlußmann Maxim Cullmann eine Flanke von Dirk Franke per Faustabwehr klären. Nach einer Viertelstunde zog Tim Streuff aus fünfzehn Metern ab, doch auch hier war Cullmann auf dem Posten. Das war es aber im Wesentlichen, was die SG vor der Pause zu zeigen hatte. In der 22. Minute versuchte sich Matej Kolak mit einem Rückpaß, der allerdings viel zu kurz geriet. Maik Gärtner schnappte sich den Ball, umkurvte SG-Torwart Dominic Bleich und schob zur 1:0 - Führung ein. Drei Minuten vor der Halbzeit versuchte es Nöttingens Quartin durch die Mitte. Dieser Versuch wurde zunächst abgewehrt, doch der FCN-Stürmer blieb am Ball und wurde von Marvin Gondorf im Strafraum gefoult. Den anschließenden Elfmeter verwandelte Ken Hoffmann zur 2:0 - Halbzeitführung.
    Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer ein völlig verändertes Bild. Mit Sebastian Karle und Pascal Pfeiffer brachte das Stupfericher Trainergespann zwei frische Spieler. Während die Angriffe der SG zuvor meist im Abseits endeten, ließen die Gäste nur Ball und Gegner laufen und erspielten sich gute Möglichkeiten. In der 54. Minute scheiterte SG-Spielführer Sebastian Weber zunächst an Cullmann, doch die SG blieb in Ballbesitz. Paul Weiß flankte vor das Tor, wo sich Weber inzwischen positioniert hatte und mit einem "langen Fuß" den Anschlußtreffer markierte. Kurz darauf war es Franke, der den Ball von der rechten Seite in den Strafraum geschlagen hatte. Streuff verpaßte, doch Emirhan Yasa kam zum Schuß, der allerdings abgeblockt wurde. Wenig später wurde Yasa, der ein enormes Laufpensum absolviert hatte, gegen Luis Baltrock ausgetauscht. In der Zwischenzeit hatte ein anderer Einwechselspieler für den Ausgleich gesorgt. Die Gastgeber brachten den Ball vor dem eigenen Strafraum nicht unter Kontrolle, die Stupfericher spielten sich diesen hin und her, bis schließlich Kenny Klump zum 2:2 vollendete. Eine Viertelstunde vor Schluß schickte Karle Franke über rechts, dieser bediente Streuff, dessen Schuß an die Latte krachte. Erst in den letzten zehn Minuten der Begegnung sah man wieder so etwas wie ein Lebenszeichen der Remchinger. Der eingewechselte Danijel Orec verzog nur knapp; nach einer Freistoßhereingabe konnte Bleich den Ball im Nachfassen sichern. In der 87. Minute leisteten sich die Platzherren einen ähnlichen Bock wie die SG vor dem 1:0. Ein Rückpaß kam genau auf Marvin Gondorf. Weil der Ball vom Gegner kam, stand er nicht im Abseits und stürmte in den gegnerischen Strafraum. Uneigennützig legte er quer auf den mitgelaufenen Streuff, dessen Schuß das 2:3 bedeutete. Anschließend wollten die Gäste den Vorsprung über Zeit retten und versuchten den Ball an der gegnerischen Eckballfahne zu kontrollieren. Aber die Gastgeber kamen nochmals zu einem Angriff über die linke Seite. Der Ball kam vor das Tor, wo Leopold Dörflinger völlig unbedrängt zum 3:3 einköpfen durfte. Mit der letzten Aktion hätte die SG doch noch den Sieg einfahren können. Marvin Gondorf hatte einen Eckball geschlagen, doch Pfeiffers Kopf verfehlte nur um wenige Zentimeter den Ball. (JZ)

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