Am Samstag, den 28.09.2013 machten sich 12 Kameraden der AH-Abteilung bei schönstem Altweibersommerwetter zu ihrem diesjährigen Wanderausflug auf. Ziel war das Wasserkraftwerk der EnBW, sowie die dazugehörende Schwarzenbachtalsperre in Forbach.

Ausgestattet mit REGIO-Fahrkarten des KVV erfolgte die Anreise mit Bus und Bahn und so erreichten wir inklusive eines  kurzen Fußmarsches schließlich ganz entspannt am frühen Mittag das Kraftwerk. Nach einer kurzen Getränkepause wurde uns in einem knapp zweistündigen Vortrag und einem Film die Geschichte der über 100jährigen Stromerzeugung im Schwarzwald erläutert. Ein kurzer Gang durch die Anlage rundete den ersten Teil der Besichtigungstour ab.
Frau Margit Haller-Reif von der EnBW, eine drollige Schwäbin, die es vor 34 Jahren der Liebe wegen nach Forbach verschlagen hatte, verstand es, uns in Ihren Bann zu ziehen.  Mit der ein oder anderen passend platzierten Anekdote kam nie Langeweile auf.   
Anschließend ging die Fahrt mit dem Bus weiter. Wir erreichten schließlich die 668 Meter hoch gelegene Schwarzenbachtalsperre mit der  400 Meter langen Staumauer. Es war gewiss eine Pionierleistung, die vor knapp 100 Jahren dort dieses imposante Bauwerk hatte entstehen lassen. Sicherlich war es für jeden von uns sehr interessant,  5 Meter unter dem See dieses Meisterwerk  mit seinen 14,4 Millionen m³ Wasservolumen  von Innen bestaunen zu können.
Den 6 Kilometer langen Heimweg zurück zum Bahnhof Forbach bewältigen wir zu Fuß, um dann auch an diesem Tag dem eigentlichen Sinn und Zweck „Wandertag“ Genüge zu tun.
Zum abschließenden Abendessen fanden wir uns im Durlacher Vogelbräu ein.  Bei dem dort vorhandenen Angebot der Durlacher Hausbrauerei  konnten wir problemlos die fast schon auf Reserve stehenden Flüssigkeitsvorräte auffüllen.
Alles in Allem ein rundum gelungener Ausflug, der im kommenden Jahr mit einer 3-Tagesfahrt nach St. Anton in Österreich Fortsetzung finden wird. (Rainer Gräber)