Sonntag, 14. Oktober 2018: Kreisklasse B, St. 3 Karlsruhe 11. Spieltag - 320019087

SG Stupferich II - FC Germania Neureut II        1:1 (0:0)

22. Günther   2. Ratajczak  5. Arnold  7. Pulm  8. Eldracher, Martin 11. Schmidt  16. Eldracher, Mi.  19. Kraut   25. Amodio  28. Vielsäcker  30. Feuchter
3. Blümle (für Nr. 8 / 31. Min.)  9. Hartlieb       12. Becker, P. (für Nr. 11 / 84. Min.)    20. Becker, K.  38. Schönthaler  ETW Strack
   
Schiedsrichter: Traut, Florian

1:0 (57.) Kraut
1:1 (71.) Ostermeyer

SG II bleibt hinter Germania

Durch ein 1:1 - Unentschieden verpaßte die Zweite Mannschaft der SG Stupferich den Sprung an die Tabellenspitze. Letztlich war das 1:1 gerecht, denn während die Germanen die erste Halbzeit dominierten, war die SG im zweiten Abschnitt über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft.

Der Tabellenführer fand besser in's Spiel als die Gastgeber und hatte die zwingenderen Tormöglichkeiten. Nach einer knappen halben Stunde sahen die Zuschauer die bis dahin beste Gelegenheit. Einen Freistoß aus siebzehn Metern zirkelte ein Neureuter an der Mauer vorbei, doch SG - Torhüter Tobias Günther war auf dem Posten. Kurz darauf traf Palinsiki die Unterkannte der Latte. Auf der anderen Seite hatten zuvor die Einheimischen nach einer Ecke eine Chance zu verzeichnen gehabt. Die Germanen konnten diese nicht entscheidend abwehren. Der Ball kam zurück zu Daniel Arnold, der auf Marc Kraut flankte, doch dessen Volleyschuß ging am Tor vorbei. In der 38. Minute tauchte der Neureuter Bürck im Stupfericher Strafraum auf, doch Günther war rechtzeitig unten, so daß es mit dem 0:0 in die Kabinen ging.
Nach dem Seitenwechsel war es die SG, die das Spiel diktierte. Nach einer Flanke des eingewechselten Nico Blümle kam Daniel Arnold frei zum Kopfball, doch der Neureuter Torwart Nagel konnte klären. Kurz darauf wußte Alessandro Amodio nicht so recht, ob er flanken oder schießen sollte, heraus kam jedenfalls - nichts. In der 57. Minute gelang Kraut die Führung für die SG mit einem schönen Schuß von der Strafraumgrenze. Eine knappe Viertelstunde später war es auf der anderen Seite Daniel Ostermeyer, der das 1:1 besorgte. Die Stupfericher beschwerten sich, da sie eine Behinderung ihres Torwarts im Fünfmeterraum gesehen hatten, doch Schiedsrichter Traut ließ den Treffer gelten und zeigte Arnold wegen zu energischen Reklamierens die gelbe Karte. Diese sollte Folgen haben, denn zehn Minuten später hielt Arnold einen davonstürmenden Neureuter fest, was mit gelb-rot geahndet wurde. Glück hatten die Stupfericher, daß weinge Minuten später Günther gegen Schimassek per Fußabwehr klären und den möglichen Rückstand verhindern konnte. In Unterzahl beschränkten sich die Tormöglichkeiten der Stupfericher auf wenige Standardsituationen, die aber allesamt nichts einbrachten, so daß man sich schließlich mit dem 1:1 zufrieden geben mußte. (JZ)

Bilder: Hans Pallasch